Simulatoren

Die theoretische Fahrstunde ist für den modernen Rennfahrer mindestens genauso wichtig wie das Fahren auf der echten Rennstrecke. In hochkomplexen Simulatoren lernen die Piloten nicht nur das Layout und den Kurvenverlauf kennen. Sie können sich wie bei echten Bedingungen auf ein Rennwochenende vorbereiten.

In speziellen Computerprogrammen wird die Asphaltbeschaffenheit ebenso mit berücksichtigt wie das Wetter und sogar der Stand der Sonne und allfällige von Tribünen oder Bäumen auf die Strecke geworfene Schatten. Die Piloten können sich so bei jeden nur erdenklichen Bedingungen einschießen – und sie können auch Änderungen an der Abstimmung etwa von Fahrwerk oder Flügelstellung sofort im Simulator erproben und gegeneinander fahren.

Team Motopark war 2011 eines der ersten Nachwuchsteams überhaupt, das eigene Simulatoren gebaut und programmiert hat – statt Ware von der Stange zu kaufen und anzupassen, wie es so viele Teams heute noch tun. Die eigene Hard- und Software sorgt dafür, dass die „Driver-in-the-Loop“-Simulatoren individuell an die Bedürfnisse und den Kenntnisstand der jeweiligen Fahrer angepasst werden.
Die Feinabstimmung der Programme nehmen dabei stets ehemalige Piloten vom Team Motopark vor, die heute als Rennprofis ihr Geld verdienen.
Der Rennstall aus der Bodestadt bietet seine Simulatoren auch als maßgeschneiderte Home-Sims für Fahrer oder als Profilösungen für andere Rennteams an – mit einem Kundensupport durch ein eigenes Software Engineering-Team, das sieben Tage lang rund um die Uhr für die Kunden da ist.