Die Wahl fiel auf den Rennstall aus der Magdeburger Börde, weil das Team Motopark sich in den letzten Jahren einen Namen als Top-Talentschmiede gemacht hatte. So hatte das Team Motopark als Partner für die offiziellen Nachwuchsprogramme verschiedener Hersteller und Sponsoren Autos in der Formel Renault eingesetzt und dabei einigen angehenden Grand Prix- und DTM-Piloten die Steigbügel gehalten.
In der kommenden Saison nutzt Lotus die Infrastruktur und Manpower des Teams Motopark, um seinen eigenen Juniorkader auszubilden. „Wir sind froh und stolz, dass Lotus unser Potenzial erkannt hat“, strahlt Teamchef Timo Rumpfkeil. „Wir haben in den letzten Jahren eine Menge Talente gefunden und von Rohdiamanten zu jungen Profis ausgebildet. Diese Tradition möchten wir jetzt mit Lotus gemeinsam fortsetzen.“
Ein Erfolgsgeheimnis der Talentschmiede Motopark ist die Rennfahrer-Vergangenheit von Chef Rumpfkeil, der es selbst bis in die Formel 3 und den Porsche Carrera-Cup gebracht hat. Deswegen kann er sich optimal in junge Piloten hineinversetzen, zumal er selbst noch einer der jüngsten Teamchefs in der deutschen Nachwuchslandschaft ist.
Darüber hinaus setzt das Team Motopark traditionell auf sehr gut ausgebildete Renningenieure mit viel Praxis-Erfahrung. Zum Gesamtpaket der Zusammenarbeit mit dem englischen Sportwagen-Hersteller gehört auch, dass das Team direkte Unterstützung von hochkarätigen Ingenieuren und Experten der Firma Lotus erhält. Die jungen Rennfahrer werden von den Ingenieuren aktiv in die Abstimmungsarbeit eingebunden. Damit wird auch das technische Verständnis der Talente entscheidend geschult.
Bei Lotus kommen die Rookies nicht nur zum Fahren. Sie werden vielmehr auf und neben der Strecke zu jungen Vollprofis ausgebildet.
Timo Rumpfkeil hegt hohe Erwartungen: „Gemeinsam mit Lotus werden wir alles daran setzen, die nächsten Siegertypen für das Lotus-Formel 1-Team zu finden und zu formen.“










